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© Dr. Brigitte Mösch

 

Wir behandeln sehr gerne Patienten mit Zahnarzt-Angst und Wunsch nach hoher Zahnästhetik in Ulm

Parodontitis

1. Was ist Parodontitis?
2. Wie entsteht Parodontitis?
3. Wie erkennt man Parodontitis?
4. Wie behandelt man Parodontitis?
5. Wie kann man Parodontitis vermeiden?

 

1. Was ist Parodontitis?

Parodontitis - im allgemeinen Sprachgebrauch auch Parodontose genannt - ist eine entzündliche Erkrankung des Zahnbettes mit Abbau des Zahnhalteapparates. Die Erkrankung betrifft ca. 90% der Bevölkerung!
Es ist nachgewiesen, dass mehr Zähne durch Erkrankungen des Zahnhalteapparates verloren gehen, als durch Karies. Nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen, tragen folgende Faktoren bei: ca. 50% sind genetische Ursachen, ca. 25% starkes Rauchen und ca. 25 % spezielle, Parodontits auslösende Bakterien. Treffen alle Voraussetzungen zusammen, so ist ein sehr rasanter Verlauf vorprogrammiert.

2. Wie entsteht Parodontitis?

Zahnbelag (Plaque) und Zahnstein (verkalkter Zahnbelag) greifen nicht nur die Zähne, sondern auch Zahnfleisch und Zahnfleischtaschen an. Gifte aus dem Stoffwechsel der Bakterien wandern in das Zahnfleisch und lösen dort eine Entzündung aus. Zahnfleischentzündungen sind die Folge: eine ansteckende, bakterielle Infektionskrankheit. Gebietet man der Erkrankung in diesem Stadium nicht Einhalt, wird  der Knochen um die Zähne zerstört, bis diese keinen Halt mehr haben und ausfallen. Sehr häufig läuft diese Erkrankung so schleichend ab, dass sie erst bemerkt wird, wenn die Zähne bereits locker sind! 

3. Wie erkennt man Parodontitis?

Gesundes Zahnfleisch hat eine blassrosa Farbe, füllt die Zahnzwischenräume vollständig aus und blutet nicht beim Berühren. Erkranktes Zahnfleisch ist gerötet, blutet leicht und ist am Zahnhals häufig leicht geschwollen. Diese Vorstufe der Parodontitis wird als Gingivitis bezeichnet. Bei Fortschreiten der Entzündung zieht sich das Zahnfleisch zwischen den Zähnen zurück. Durch den Verlust an Knochensubstanz beginnen die Zähne sich zu lockern.

4. Wie behandelt man Parodontitis?

Heute hört man leider noch oft, dass hier nichts mehr zu machen sei,
aber -  Parodontitis kann man aufhalten oder meist sogar heilen ! !

Alle Behandlungsmethoden beginnen mit einer Vorbehandlungsphase. Nur durch gründliche Analyse, sowie ein auf den Patienten abgestimmtes, konsequentes Behandlungs- und Betreuungsprogramm, kann eine Behandlung erfolgreich werden. Sie hat zum Ziel, den Patienten durch professionelle Zahnreinigung, Individualprophylaxe, Motivation und Aufklärung zu einer effektiven Mitarbeit bei der Bekämpfung der Krankheit zu veranlassen.
Je nach Schwere der Erkrankung hat der Zahnarzt verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl: spezielle Instrumenten oder das Ultraschallverfahren.
 
Die eigentliche Behandlung erfolgt mit Laser. Das entzündete Gewebe, Bakterien und Zahnstein unter dem Zahnfleisch (Konkremente) werden beseitigt, die Zahnoberfläche geglättet.
Der Laser löst den Zahnstein in der Zahnfleischtasche, beschleunigt den Heilungsprozeß und ermöglicht so eine schmerzfreie Parodontitisbehandlung. Nach der Behandlung gibt es keine Einschränkungen, d.h. Mundhygiene ist sofort wieder möglich, Essen und Trinken, Autofahren...

Wenn durch eine chronische Entzündung bereits der Kieferknochen befallen ist, entstehen Knochentaschen mit einer erheblichen Tiefe. In diese gelangen Speisereste. Eine ideale Brutstätte für Bakterien, der Knochen beginnt den Zahn abzustoßen.
Nur mit künstlichen Knochenimplantaten und Regenerationsmembranen kann dann Kieferknochen zurückgewonnen werden. Dieser gibt den Zähnen wieder Halt, dem Patienten mehr Gesundheit, Komfort und Lebensqualität.

Nach 6 bis 8 Monaten ist der Heilungsvorgang abgeschlossen. Bis zu drei Viertel des verlorengegangenen Knochens können auf diese Weise wiedergewonnen werden.

Die Erfolgsrate ist sehr hoch, das kosmetische Ergebnis ist dennoch meist unbefriedigend, weil sich der Zahnfleischrand auf den nunmehr gesunden Knochen zurückzieht. Besonders fällt dies bei den oberen Frontzähnen auf. Da jedoch die eigenen Zähne langfristig erhalten bleiben, lohnt es sich allemal, nach der Abheilungszeit mit Lasercontouring und Keramikschalen oder Keramikkronen eine perfekte Ästhetik wieder herzustellen.

5. Wie kann man Parodontitis vermeiden?

Vorbeugen ist besser als Heilen! Aus diesem Grund führen wir individuelle Hygieneprogramme durch und zeigen Ihnen, wie Sie perfekte Mundhygiene erreichen. Wir finden jeden noch so versteckten Winkel, wo die Plaque ihr zerstörerisches Werk beginnt und sorgen für gesundes Zahnfleisch.

Nach der eigentlichen Parodontitisbehandlung werden Sie zur Entlastung Ihres Terminkalenders in ein Recallprogramm aufgenommen. Recalls sind professionelle Zahnreinigung und regelmäßige Kontrollen bei uns. Sie dienen zur Vorbeugung und zur Überwachung der Blutungsneigung des Zahnfleisches, des Entzündungsgrades der Zahnfleischtaschen sowie der Unterstützung der häuslichen Mundhygiene und der Motivation
 

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Dr. Eberhard Mösch     Dr. Brigitte Mösch
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